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Suchbegriff: Bankwesen und Anlagevorschriften

Die deutsche Justiz hat bei der Verfolgung des Cum-Ex-Steuerskandals mit erheblichen Verzögerungen zu kämpfen. Trotz über 1.700 Verdächtigen werden für 2026 nur zwei Gerichtsverfahren erwartet. Die Kölner Staatsanwaltschaft, die die Ermittlungen leitet, hat mit komplexen Fällen, verfahrensrechtlichen Unsicherheiten und einer laut ehemaligen Ermittlern unzureichenden politischen Unterstützung zu kämpfen. Justizminister Benjamin Limbach mahnt zur Geduld, Kritiker warnen jedoch, dass die Aufklärung des Skandals Jahrzehnte dauern könnte, da zunächst kleinere Angeklagte ins Visier genommen werden, während hochrangige Banker weitgehend ungeschoren davonkommen.
Der Artikel erklärt das weit verbreitete Missverständnis, dass kinderlose Ehepartner automatisch alles erben, und beschreibt detailliert, wie das deutsche Erbrecht tatsächlich Vermögenswerte an Verwandte verteilt, wenn kein Testament vorliegt. Er betont, wie wichtig es ist, ein Testament zu erstellen, um unerwünschte Erben und komplexe Erbengemeinschaften zu vermeiden, und empfiehlt mit fachkundiger Rechtsberatung spezifische Bestimmungen für kinderlose Paare.
Die deutsche Finanzaufsichtsbehörde BaFin warnt vor möglichen Marktcrashs aufgrund übermäßiger Markteuphorie und verweist dabei auf fragile Marktbedingungen, militärische Konflikte, Handelsstreitigkeiten, hohe Verschuldung in wichtigen Industrienationen und Bedenken hinsichtlich der Nachhaltigkeit des KI-Booms. Die Behörde hebt Risiken hervor, darunter die schwächelnde deutsche Wirtschaft, steigende Unternehmensinsolvenzen, mögliche Herausforderungen für den Status des US-Dollars als Reservewährung sowie Verbraucherschutzprobleme im Zusammenhang mit „Buy now, pay later”-Modellen und durch soziale Medien angeheizten Krypto-Investitionen.
Die deutschen Behörden führten aufgrund von Verdachtsmomenten der Geldwäsche Razzien in den Büros der Deutschen Bank in Frankfurt und Berlin durch. Die Frankfurter Staatsanwaltschaft führte gerichtliche Durchsuchungen im Zusammenhang mit früheren Geschäftsbeziehungen der Bank zu ausländischen Unternehmen durch, die im Verdacht stehen, für Geldwäschezwecke missbraucht worden zu sein. Die Deutsche Bank bestätigte die Aktion und erklärte, dass sie uneingeschränkt mit der Staatsanwaltschaft kooperiere, ohne jedoch konkrete Details zu nennen.
Die Beschwerden gegen Versicherungsgesellschaften in Deutschland nahmen im Jahr 2025 deutlich zu. Die Verbraucher kritisierten vor allem die Schadenbearbeitung, darunter Verzögerungen und unzureichende Auszahlungen. Die Finanzaufsichtsbehörde BaFin meldete steigende Beschwerdezahlen, die insbesondere die Kfz-Versicherung und die Kranken-/Pflegeversicherung betrafen. Trotz Prämienerhöhungen, die den Versicherern halfen, Verluste zu vermeiden, steht die Branche weiterhin vor Herausforderungen hinsichtlich Schadenkosten und Kundenzufriedenheit.
Äthiopien führt mithilfe einer Partnerschaft zwischen dem Ethiopian AI Institute und dem Financial Intelligence Service künstliche Intelligenzsysteme zur Bekämpfung von Finanzkriminalität ein. Das KI-System wird die Aufdeckung von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und illegalen Finanzströmen verbessern, indem es Transaktionsmuster analysiert und Fehlalarme reduziert. Die Initiative umfasst Rechtsreformen, regionale Zusammenarbeit mit ostafrikanischen Nachbarländern und bringt Äthiopien in Einklang mit internationalen Standards zur Bekämpfung der Geldwäsche, während gleichzeitig die Finanzaufsichtsfähigkeiten des Landes modernisiert werden.
Der irische Finanzminister Simon Harris wird den Europäischen Gipfel zur Bekämpfung der Finanzkriminalität 2026 eröffnen und dabei die aktuellen regulatorischen Entwicklungen hervorheben, darunter die Bemühungen der EU um eine Harmonisierung der Meldung verdächtiger Transaktionen.
Der irische Finanzminister Simon Harris wird am 29. April 2026 in Dublin den European Anti-Financial Crime Summit 2026 offiziell eröffnen. Der Gipfel gilt als die wichtigste Veranstaltung des Jahres zum Thema Bekämpfung der Finanzkriminalität und bietet Grundsatzreden von AMLA-Vorsitzender Bruna Szego sowie Einblicke von Rabobank-COO Philippe Vollot. Die Veranstaltung richtet sich an Entscheidungsträger in den Bereichen AFC, AML, FCC und Betrugsbekämpfung und bietet Einblicke in regulatorische Fragen sowie Networking-Möglichkeiten.
Der Europarat organisierte einen Workshop, an dem Finanzermittlungsstellen und Vertreter des Privatsektors aus 28 EU- und EWR-Ländern teilnahmen, um einen standardisierten Mindestdatensatz für Meldungen verdächtiger Transaktionen zu entwickeln. Die Initiative zielt darauf ab, Finanzkriminalität durch Datenstandardisierung zu bekämpfen. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen sektorspezifische Datenanforderungen, KI-gestützte Analysen und der grenzüberschreitende Informationsaustausch im Rahmen der EU-Vorschriften zur Bekämpfung der Geldwäsche.
Die Europäische Zentralbank hat ihre Leitlinien zur Durchführung der Geldpolitik geändert und Änderungen eingeführt, die eine bedingte Wiederherstellung des Zugangs zu Eurosystem-Geschäften für Unternehmen in Abwicklungsverfahren ermöglichen, vorübergehende Vermögensarten in den allgemeinen Sicherheitenrahmen integrieren, einen Klimafaktor für klimabezogene Übergangsrisiken hinzufügen und die Zulässigkeit für internationale Schuldtitel in entmaterialisierter Form ausweiten, mit Wirkung ab März 2026.
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